Navigation
· Blog
· Das Ziel
· Das Equipment
· Gallerie
· Kontakt
· Search
Letzte Einträge
· Tolle Straße...
· Nordkap und Mitterna...
· Warum sind da Lappen?
· Der ist ja gar nicht...
· Abgebrochene Übernac...
· Stockholm
· Bitte warten....
· Testfahrten erfolgre...
· Erste Planungssitzun...
Suche
Tolle Straße...

In Norwegen angekommen stellten wir fest, dass die Straßen unglaublich waren. Über Kilometer hinweg nur gerade Straße und vereinzelte Autos. Neben Rentieren standen auch Leute an der Straße die alle nach Mutle-Beeren waren. Eine sehr beliebte Beerenart in Norwegen um Marmelade daraus zu machen.
So idyllisch die Straßen anfangs noch waren, lernten wir später auch andere norwegische Straßen kennen.
Wir umfuhren gerade ein großes Bergmassiv als der Straßenverlauf den Umriss des Massivs annahm.
Eine schmale Straße mit ausschließlich engen Kurven, stellten Christians Nerven auf die Zerreißprobe. Dazu kam noch Gegenverkehr. Da unser Wohnmobil recht groß ist und auch nicht so gut motorisiert, musste Christian von links nach rechts lenken und schalten. Am besten alles zur gleichen Zeit. Gleichzeitig stellten Matze und Christian fest, dass diese Gegend doch sehr idyllisch war, trotz dieser -für ältere Wohnmobile ungeeigneten- Straße. Als Christian feststellte, dass wir um das Massiv herum gefahren sind, fragte er sich warum keiner auf die Idee gekommen sein, da einen Tunnel durch zu bauen anstelle dieser Straße.
Die Erfahrung die er aber hier sammelte sollte ihm später noch helfen.
Nordkap und Mitternachtssonne

Als wir das erste Hinweisschild mit der Aufschrift „Nordkapp“ sahen wussten wir, dass wir hier oben in Norwegen richtig waren.
Schnell noch mal tanken und die Scheiben putzen und dann ging es die Küste entlang zur Insel Magerøya, auf der sich das Nordkap befindet. Unser Ziel.
Auf dem Weg zur Insel fuhren wir eine wunderschöne und malerische Küstenstraße entlang. Links von uns massive Felswände rechts das Eismeer.
An den Felswänden sahen wir schon die ersten Rentiere, die ihre Kletterkünste unter Beweis stellten. Und das machten sie sehr gut. Schnell hatten wir auch wieder die ersten Rentiere auf der Straße, die sich von unserem Fahrzeug nicht im Geringsten beeindrucken ließen. Wir fotografierten die Tiere aus dem Auto heraus, weil wir bereits in Finnland lernten erst gar nicht auszusteigen, da es die Tiere dann verschreckte.
Endlich erreichten wir den Tunnel, der uns auf Magerøya brachte. Bevor es hinein ging in den dunklen Tunnel, musste erst die Maut bezahlt werden. Danach folgten sieben Kilometer Tunnel. Es ging nun auf der Hauptstraße der Insel weiter Richtung Norden. Auf den Bergen an der Küste und auch auf der Insel lag vereinzelt noch Schnee. Und viele der Bergspitzen verschwanden im Nebel.
Um zum Nordkap zu kommen müssen erst 300 Höhenmeter überwunden werden. An Denen hatte das Wohnmobil und der Fahrer zu kämpfen. Hinzu kam dann noch Nebel. In dieser Suppe konnte man nichts links und rechts der Fahrbahn erkennen und wenn der Nebel etwas dünner wurde konnte man dann auch mal ganze 15 Meter von der Fahrbahn voraus sehen. Damit nicht genug, wir mussten noch auf Rentiere achten, die aus dem Nichts aus dem Nebel kamen.
Warum sind da Lappen?

Wer schon einmal auf finnischen Straßen unterwegs war wird sie kennen. Die Rede ist hier nicht von Rentieren, sondern von Zäunen direkt an Straße an denen Lappenfetzen hängen. Diese Frage beschäftigte Oliver einige Kilometer lang bis er Christian fragte was das für Fetzen an den Zäunen seien. Da Christian aber an Energy-Drink-Entzug litt und etwas an Schlafmangel fasste er die Antwort kurz: „Das sind Lappen!“, lautete seine Feststellung. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns tief im Land der finnischen Lappen, ein Volk das bekannt ist für ihre Vielzahl an Rentieren. Die ließen auch nicht lange auf sich warten. Hatte Christian in Schweden während seiner Nachtfahrt keine Lebewesen entdeckt, außer einen kleinen Maus, so sahen wir in Finnland nur Rentiere. Die meisten direkt auf der Straße.
Wir mussten feststellen, dass Rentiere sich nicht vor Autos fürchteten. Mussten wir wegen einem, oder mehreren, dieser Tiere anhalten, liefen sie seelenruhig vor dem Auto her und flanierten gemächlich von der Straße. Wollte man aber aussteigen um sie zu fotografieren liefen sie sofort weg.
Während wir so auf finnischen Straßen herum fuhren fiel uns ein, dass wir ja etwas Fleisch zum Grillen brauchten. Also machten wir es wie der moderne Jäger und suchten und unser Fleisch in der Tiefkühlabteilung eines finnischen Supermarktes aus. Wir versuchten auch das Fleisch zu identifizieren, ohne großen Erfolg. Die finnischen Wörter glichen eher einem Worträtsel als einer Etiketbeschreibung. Also nahmen wir das am leckersten aussehende Fleisch und kauften es. Zur Belohnung für uns gab es dann noch ein Daim-Eis.
Wir machten uns wieder auf und fuhren immer weiter in Richtung Norwegen.
Der ist ja gar nicht gestrichelt

Nach der langen Nacht am Steuer erreichten wir am frühen Morgen den nördlichen Polarkreis. Am Souvenir-Shop vor Ort legten wir eine längere Pause ein, um einige Fotos zu schießen, zu frühstücken und die gut gepflegten Sanitäreinrichtungen zu missbrauchen.
Gut gelaunt brachen wir wieder auf, denn es war gar nicht mehr so weit.
Abgebrochene Übernachtung

Eigentlich hatten wir am Mittwochabend einen idealen Übernachtungsplatz an einem kleinen See nahe dem bottischen Meerbusen gefunden und planten dort zu nächtigen und ein wenig zu angeln. So wurden der Generator angeschmissen, die Wäscheleine aufgehängt und die Campingstühle aufgestellt.
Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass dieses Gewässer eher ungeeignet zum Angeln vom Ufer aus war. Hinzu kamen die Unmengen an Mücken und dem Lärm von der nahe gelegenen Europastraße.
Christian schlug vor, mit wechselnden Fahrern und Schläfern die Nacht durchzufahren. Nach einem heißen Würstchen brachen wir wieder auf und Christian brachte uns im Energy-Drink-Rausch bis zum morgen dem Nordkap ein großes Stück näher.

Stockholm

Das erste große Zwischenstation hatten wir am zweiten Tag der Reise erreicht: Stockholm!
Da es in Stockholm sehr viele Sehenswürdigkeiten aller Art gab brauchten wir einen Führer.
Aber bevor es in Stockholm richtig los ging gab es ein kleines Problem zu lösen. Wohin mit unserer rollenden Unterkunft? Oliver hatte im Vorfeld der Reise einige Abstellmöglichkeiten für Camper in Stockholm gefunden, aber wir entschlossen uns, dass wir unser Gefährt auf einem Parkplatz abstellen. Einen Hacken gab es bei der Sache: Nämlich die großen Ausmaße des Wohnmobils. Einen Parkplatz mit solchem Platzangebot haben wir nicht so leicht finden können.
Also machten wir uns auf die Suche quer durch Schwedens Hauptstadt. Matze am Steuer bewies das er unseren Wagen perfekt durch die Straßen lenken konnte: Folgen wir einfach einem Bus. Zu Blöd, dass der eine separate Busspur hatte, was Ihn aber nicht davon abhielt. Mit einem Wohnmobil auf der Busspur hinterlässt man einen Eindruck. Erst später kam uns der Gedanke, dass wir auch als „Bus“ unsere Kasse hätten aufbessern können.
Nachdem eine geeignete Parkbucht gefunden war, organisierte unser Mattias einen Führer für Stockholm. Er verabredete sich mit einer Online-Bekanntschaft, welche die Aufgabe als unser persönlicher Führer erfüllen sollte. Es muss nicht erwähnt werden, dass die beiden sich das aller erste Mal persönlich trafen.
So trafen wir uns im Herzen von Stockholm und legten sofort mit unserer Sightseeing-Tour los. Eine Bar auf dem Dach eines Hochhauses, als nächstes folgte der Besuch in einem Pub. Dann mussten wir uns erst einmal ausruhen und zeigten unserem Guide unser Zuhause. Selbstverständlich tranken wir hier auch ein paar Bierchen (und andere Sachen). Gestärkt ging es weiter mit Sightseeing. Wir landeten erneut im Pub. Nachdem wir feststellten, dass der Alkohol sehr teuer ist. Suchten wir einen Ort, der billiger und belebter war. Nach Diskusionen mit Taxifahrern gelangten wir in einen Club, wo wir uns entschlossen das Stockholmer Nachtleben genauer zu untersuchen. Fazit: Wir waren erstaunt was mitten in der Woche in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch in Stockholm los ist. Nachdem wir auch Damenbekanntschaften gemacht haben lautete unser Urteil: 1 mit 10 Sternchen.
Am Morgen verabschiedeten wir uns von Stockholm und fuhren weiter Richtung Norden. Mittlerweile programmierten das Navi aufs Nordkap und fahren jetzt direkt drauf zu.
Bitte warten....

Wir waren ein wenig früh im Fährhafen Sassnitz, hatten sämtliche Einkäufe erledigt und nun hieß es warten bis die Fähre nach Trelleborg da ist.
Testfahrten erfolgreich!

Die ersten Test- und Lehrfahrten wurden erfolgreich abgeschlossen und das Vehikel für sehr gut befunden. Man beachte die Accessoires, welche benötigt werden, um das Vehikel führen zu können. Dazu gehören unter anderem die schicke Jägermeister-Sonnenbrille, leichtes bequemes Schuhwerk und der extrem coole männliche Blick.

Erste Planungssitzung - Aber wir müssen das Buch rückwärst fahren.

Wenige Wochen vor unserem Start fand unsere erste große Planungssitzung statt. Heiß diskutiert wurde vor allem, was noch alles fehlt und vor allem, was wir alles vergessen haben könnten!

Während Christian fleißig am protokollieren des Abends war, studierten Oliver und ich die Karten, um unsere Route zu optimieren. Als Ergebnis stellten wir fest, das wir das Buch rückwärts fahren müssen! Zur Erklärung, hierbei ging es um einen Führer zum Nordkap durch Norwegen. Uns gefiel die Route, jedoch fahren wir diese natürlich entgegengesetzt, vom Nordkap weg Richtung Dänemark.

Schnell rückte jedoch ein anderes Thema in den Mittelpunkt. Dabei ging es um die Bestimmungen zur Einfuhr von Alkohol nach Skandinavien. Als Folge optimierten wir unsere Bestands- und Einkaufslisten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen!

Während Oliver und Christian den Rest des Abends damit zubrachten, über Pornobrillen sowie Namensshirts und Perücken für ihre Alter-Egos Raoul und Gaeil zu diskutieren, beschäftige mich ein anderes schwerwiegendes Problem. Wieso ist mein Bier leer und wo kriege ich ein neues her!!!???

Countdown
Der Countdown läuft!

[clock1]

Facebook
Aktuelle Route
Aktuelle Standortinformationen